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vwd group

30.05.2018 - 08:43

Geld für sich arbeiten lassen

Auch junge Menschen können mit geringen, regelmäßigen Sparbeträgen ein
Vermögen aufbauen. Doch gut Ding will Weile haben. Beim Aufbau spielt der
Faktor Zeit eine wichtige Rolle. Je länger ein Sparplan läuft, desto größer ist
die
finanzielle Ausbeute. Möglich macht dies der sogenannte Zinseszinseffekt, der
durch Spargelder, Zins und Zinseszins entsteht. Bereits Albert Einstein
bezeichnete den Zinseszinseffekt als das "Achte Weltwunder". Er ist die
Grundlage dafür, das Geld "für sich arbeiten zu lassen". Darauf weist die
Aktion
"Finanzwissen für alle" der im BVI organisierten Fondsgesellschaften hin.
 
Der Zinseszinseffekt beruht auf der Tatsache, dass nicht ausgegebene Zinsen
jedes Jahr die Anlagesumme erhöhen und dadurch bei der nächsten
Ausschüttung höhere Zinserträge erzielt werden. Der Anleger muss also kein
neues Geld investieren, sondern es vermehrt sich aus sich heraus. Anlegern,
die über einen langen Zeitraum sparen, bringt der Zinseszinseffekt mehr als die
Sparraten selbst. Der Zinseszinseffekt ist nicht allein großen Vermögen vorbehalten. Schon bei
geringen Sparbeträgen wird die Wirkung des Zinseszinseffekts sichtbar. Wer
beispielsweise bereits vor 35 Jahren begonnen hat, 100 Euro pro Monat in
Aktienfonds mit Anlageschwerpunkt Deutschland einzuzahlen, erreicht jetzt im
Durchschnitt ein Vermögen von knapp 182.069 Euro (bei einer eingezahlten
Summe von 42.000 Euro). Im Mittel entspricht das einer Rendite von 7,2
Prozent pro Jahr. Dabei sind alle Fondskosten inklusive des
Ausgabeaufschlags berücksichtigt. Möglich machen das zwei Faktoren: Zum
einen der lange Sparzeitraum von 35 Jahren, bei dem der Zinseszinseffekt voll
zum Tragen kommt. Zum anderen aber die gute Entwicklung des Aktienmarkts
in den zurückliegenden 35 Jahren.
 
Wissenswertes rund ums Geldanlegen bietet der BVI unter
www.bvi.de/finanzwissen.
Diese Meldung ist Teil der Serie "Finanzwissen für alle". ********************************************************************************
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