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vwd group

24.01.2018 - 08:33

Mischfonds für vorsichtige Sparer

Sparbücher, Tages- und Festgelder haben trotz der Niedrigzinsen bei den
Deutschen nichts von ihrer Attraktivität eingebüßt. Die Sparquote stieg im Jahr
2017 das vierte Jahr in Folge auf zuletzt 9,8 Prozent. Die Deutschen haben im
vergangenen Jahr nach Berechnungen der DZ Bank allerdings insgesamt
Wertverluste von 38 Milliarden Euro in Kauf nehmen müssen. Denn wegen der
auf 1,7 Prozent gestiegenen Teuerungsrate hat der Realzins mit minus 0,8
Prozent einen Tiefpunkt erreicht. Sparer müssen allerdings keine
Vermögenseinbußen hinnehmen, so die Aktion "Finanzwissen für alle" der
Fondsgesellschaften. Das zeigt das Beispiel der Aktionäre oder Fondsbesitzer. Wegen der
ausgeprägten Kursgewinne an den Aktienmärkten konnten sie 2017 unter
Berücksichtigung der Inflation einen realen Gewinn von rund 76 Milliarden Euro
einstreichen. Vermögenseinbußen müssen auch vorsichtige Sparer nicht
hinnehmen, wenn sie nur wenige Prinzipien wie eine breite Streuung ihrer
Anlagen und eine lange Anlagedauer beachten. Es ist auch für Sparer mit einem geringen Budget möglich, die Streuung der
Anlagen kostengünstig zu bekommen. Das kann schon mit geringen
monatlichen Einzahlungen bei Sparplänen über Fonds erfolgen, deren
Portfolios durch Fondsmanager betreut werden. Aktiv gemanagte Mischfonds
haben die Möglichkeit, renditestarke Anlagen wie Aktien mit anderen
Anlageklassen wie Anleihen oder Immobilien zu mischen und damit das Risiko
aktiv zu managen. Der Einstieg in Mischfonds ist bereits mit kleinen Beträgen möglich. Schon mit
25 Euro monatlich können Sparer damit regelmäßig sparen. Ein Blick in die
Vergangenheit zeigt, dass sich ein Sparplan auf Fonds, die gleichzeitig in
Aktien und Anleihen investieren, lohnen kann: Sparer, die in den
zurückliegenden 15 Jahren beispielsweise monatlich 100 Euro in Mischfonds
investiert haben, zahlten insgesamt 18.000 Euro ein. Der Sparplan brachte
ihnen per Ende September 2017 ein Anlageergebnis von durchschnittlich
24.261 Euro ein. Das entspricht einem Wertzuwachs von 3,9 Prozent im Jahr.
Mit dieser Wertentwicklung mussten sie in den vergangenen 15 Jahren einen
Vermögensverlust durch die steigenden Preise nicht befürchten. Wissenswertes rund ums Geldanlegen bietet der BVI unter
www.bvi.de/finanzwissen. Diese Meldung ist Teil der Serie "Finanzwissen für alle".
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