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19.06.2017 - 10:49

DGAP-News: Wie Mikrofinanzfonds die Kinderarbeit reduzieren können



DGAP-News: Erste Asset Management GmbH / Schlagwort(e): Fonds/Sonstiges


Wie Mikrofinanzfonds die Kinderarbeit reduzieren können


19.06.2017 / 10:49



Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.



* Mikrokredite geben Starthilfe für berufliche Existenz in Schwellen- und Entwicklungsländern
* Geringere Armut führt zu weniger Kinderarbeit
* Die soziale Rendite steht im Zentrum


Mit Mikrofinanzfonds können Anleger einen Beitrag dazu leisten, Kinderarbeit zu reduzieren. Diese Ansicht vertritt Martin Cech, Fondsmanager des ERSTE RESPONSIBLE MICROFINANCE. Mikrofinanzfonds investieren in Mikrofinanzinstitute, welche die Mittel vor Ort an die Empfänger vergeben. Mit solchen Mikrokrediten erhalten Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern eine Starthilfe für eine berufliche und unternehmerische Existenz. Mikrofinanz ist damit auch ein Instrument, um neue Perspektiven zu ermöglichen und die Armut auf der Welt zu verringern. "Diese ist oft die Ursache für Kinderarbeit", so Cech. Gleichzeitig böten derartige Fonds Anlegern die Aussicht auf eine positive Rendite.


Durch die Kredite wird zunächst die Armut und in der Folge die Kinderarbeit verringert. Eine Untersuchung belegt, dass sie effektiv wirken: "Unsere Analysen zeigen, dass 85 Prozent aller vergebenen Mikrokredite für berufliche Investitionen und nicht für Konsumausgaben genutzt werden", so Cech und fügt an: "Gemäß einer Studie von Dehejia and Gatti kann der Zugang zu Kreditmärkten Kinderarbeit deutlich wirkungsvoller reduzieren als Restriktionen und direkte Verbote". Der Fondsmanager betont, dass es sich bei knapp zwei Dritteln der KreditnehmerInnen um Frauen handele. Begleitend würden Kindern bessere Ausbildungsmöglichkeiten ermöglicht.

Messbarkeit und Transparenz für Anleger entscheidend

Für die meisten Anleger in Mikrofinanzfonds spielt die soziale Rendite die mit Abstand größte Rolle. Das bringt Herausforderungen mit sich. Zum einen in punkto Messbarkeit: Diese erweist sich häufig als schwierig, weil hierzu bisher keine einheitlichen Kriterien bestehen. Zum anderen ist das Bedürfnis nach Transparenz bei den Anlegern entsprechend hoch. Eine monatliche Aufstellung zu den das Portfolio umfassenden Mikrofinanzinstituten, die Anzahl der Länder und Unternehmen und weitere Kennzahlen ist längst zum Standard geworden.


Neben Entwicklungsregionen eignen sich entsprechende Finanzierungsmodelle unter anderem auch für bestimmte Staaten aus Ost- und Südosteuropa. Anleger können so nicht Personen und Unternehmen in afrikanischen, asiatischen oder lateinamerikanischen Ländern indirekt unterstützen, sondern beispielsweise auch Bosnien-Herzegowina oder Polen.

Idee wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet

Die Idee der Mikrokredite wurde im Jahr 1976 geboren: In Jobra, Bangladesch, verlieh Muhammad Yunus, Professor für Wirtschaftswissenschaften, Geld an 42 Korbflechter, damit sie ihre kleinen Betriebe ausbauen konnten. Der Gedanke, Kredite an diejenigen zu vergeben, die sonst keine Chance darauf hatten, begann schnell Früchte zu tragen. 1983 institutionalisierte Yunus ihn durch die Gründung der Grameen-Bank und erreichte fortan Millionen von Menschen. Je nach Land bewegen sich die ausgegebenen Kredite zwischen etwa 20 US-Dollar bis hin zu mehreren Hundert US-Dollar. Es folgte die Vergabe unzähliger Mikrokredite in Schwellen- und Entwicklungsländern. "Für die Förderung wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung von unten" erhielten Yunus und die Bank 2006 den Friedensnobelpreis.



Warnhinweise gemäß InvFG 2011

Die Finanzmarktaufsicht warnt: Der ERSTE RESPONSIBLE MICROFINANCE investiert zur Gänze in Veranlagungen gemäß § 166 Abs. 1 Z 3 InvFG 2011 (Alternative Investments), die im Vergleich zu traditionellen Anlagen ein erhöhtes Anlagerisiko mit sich bringen. Insbesondere bei diesen Veranlagungen kann es zu einem Verlust bis hin zum Totalausfall des darin veranlagten Kapitals kommen.

Der ERSTE RESPONSIBLE MICROFINANCE kann zu wesentlichen Teilen in Anteile an Investmentfonds (OGAW, OGA) iSd § 71 InvFG 2011 investieren.




Rückfragen an:

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Tel. +43 (0)50 100 19781

E-Mail: nathalie.boyke@erste-am.com


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E-Mail: paul.severin@erste-am.com


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Die Erste Asset Management GmbH (www.erste-am.com) koordiniert und verantwortet die Asset-Management-Aktivitäten (Vermögensverwaltung mit Investmentfonds und Portfolio-Lösungen) innerhalb der Erste Group Bank AG. An ihren Standorten in Österreich sowie Deutschland, Kroatien, Rumänien, der Slowakei, Tschechien und Ungarn verwaltet sie ein Vermögen von 57,8 Mrd. Euro (per 31.12.2016).


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Hierbei handelt es sich um eine Medieninformation. Sofern nicht anders angegeben, Datenquelle: Erste Asset Management GmbH. Unsere Kommunikationssprachen sind Deutsch und Englisch.


Der Prospekt für OGAW-Fonds (sowie dessen allfällige Änderungen) wird entsprechend den Bestimmungen des InvFG 2011 idgF erstellt und im "Amtsblatt zur Wiener Zeitung" veröffentlicht. Für die von der Erste Asset Management GmbH verwalteten Alternative Investment Fonds (AIF) werden entsprechend den Bestimmungen des AIFMG iVm InvFG 2011 "Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG" erstellt. Der Prospekt, die "Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG" sowie die Wesentliche Anlegerinformation/KID sind in der jeweils aktuell gültigen Fassung auf der Homepage www.erste-am.com abrufbar und stehen dem interessierten Anleger kostenlos am Sitz der Verwaltungsgesellschaft sowie am Sitz der Depotbank zur Verfügung. Das genaue Datum der jeweils letzten Veröffentlichung des Prospekts, die Sprachen, in denen die Wesentliche Anlegerinformation/KID erhältlich ist sowie allfällige weitere Abholstellen der Dokumente sind auf der Homepage www.erste-am.com ersichtlich.


Diese Unterlage dient als zusätzliche Information für unsere Anleger und basiert auf dem Wissensstand der mit der Erstellung betrauten Personen zum Redaktionsschluss. Unsere Analysen und Schlussfolgerungen sind genereller Natur und berücksichtigen nicht die individuellen Bedürfnisse unserer Anleger hinsichtlich des Ertrags, steuerlicher Situation oder Risikobereitschaft. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Fonds zu.

 















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