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vwd group

17.05.2017 - 08:56

Ruhig schlafen mit dem richtigen Anlagemix

Deutschland ist ein Volk von Sparern. In keinem europäischen Land wird so
beharrlich und so viel gespart wie hier: Im Jahr 2016 betrug die Sparquote
privater Haushalte in Deutschland rund 9,7 Prozent - ein Spitzenwert im
europäischen Vergleich. Allerdings will das richtige Sparen offenbar noch
gelernt sein. Drei Viertel der Bürger betreiben ihre Vermögensbildung
überwiegend über Bankeinlagen. Doch wer mehr aus seinem Geld machen will,
muss den richtigen Mix aus Aktien, Anleihen und Immobilien finden. Wer nur
auf schnell verfügbare Geldanlagen wie das Tagesgeld setzt, macht nicht
genug aus seinem Geld. Darauf weist die Aktion "Finanzwissen für alle" der
Fondsgesellschaften hin. Für den richtigen Mix führen Experten als Faustregel gerne je ein Drittel
Aktien,
Anleihen und Immobilien an. Doch angesichts der niedrigen Zinsen, die
Anleihen derzeit abwerfen, ist diese Regel nicht mehr aktuell. Sparer sollten
den Anlagemix vielmehr von ihren persönlichen Lebensumständen und vom
konkreten Sparziel abhängig machen. Es ist dabei ein Trugschluss zu glauben,
dass die Vermögensbildung nur etwas für Reiche ist: Ein guter Anlagemix ist
auch für Normalbürger zu haben, Stichwort Fonds. Fonds funktionieren nach
einem einfachen Prinzip: Indem sie das Geld vieler Kleinsparer bündeln und
breit anlegen, kann jeder Einzelne schon mit kleinen Beträgen an der
Entwicklung von Unternehmen und Immobilien weltweit teilhaben. Die Streuung
des Vermögens in unterschiedliche Branchen, Länder und Kapitalmärkte verteilt
dabei die Risiken. Außerdem werden die Gelder der Anleger in der Regel als
Sondervermögen verwahrt - getrennt von der Bilanz der Fondsgesellschaft.
Das macht Fonds insolvenzsicher. Für jeden Geldbeutel
Ein Beispiel: Wer 100 Euro monatlich anspart, hat nach 20 Jahren 24.000 Euro
zurückgelegt. Auf einem Tagesgeldkonto mit einer Verzinsung von 0,5 Prozent
werden daraus gerade einmal 25.240 Euro. Interessanter sind da schon
weltweit anlegende Aktienfonds. Im Schnitt brachten diese in den vergangenen
20 Jahren eine durchschnittliche Rendite von mehr als 4 Prozent pro Jahr - und
das nach Abzug der Fondskosten. In unserem Beispiel entspräche das nach 20
Jahren einem Vermögen von rund 36.500 Euro. Fonds gibt es außerdem für jeden Geldbeutel - viele sind sogar sparplanfähig
und ab 25 Euro pro Monat zu haben. Wer sich eine selbstständige
Zusammenstellung des passenden Anlagemix nicht zutraut, kann sich an einen
Berater wenden. Wissenswertes rund ums Geldanlegen bietet der BVI unter
www.bvi.de/finanzwissen. Diese Meldung ist Teil der Serie "Finanzwissen für alle". Get green, leave it on the screen!
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