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Basiswissen

Zertifikate zählen zu den strukturierten Produkten. Hier vereinen sich Investmentprodukte, unter denen jeder Anleger in bestimmten Marktphasen das passende Vehikel zur Optimierung seines Portfolios findet. Wie werden Zertifikate begeben, wie wird der Rückzahlungsbetrag ermittelt, welche Chancen und Risiken bestehen, was gibt es bei der Anlage in Zertifikaten zu beachten? Hier finden Sie verständliche, klare Antworten.

Sprint Zertifikate

Mit Sprint Zertifikaten verdoppeln Anleger ihre Gewinnchancen innerhalb einer vorher festgelegten Bandbreite. Bei Auflage wird das Zertifikat mit einem Basispreis und einem Cap versehen. Der Basispreis liegt dabei meistens auf der Höhe des aktuellen Kursniveaus und der Cap in der Regel 15-25% über dem Basispreis. Der Basispreis gibt dabei den Startkurs und der Cap den Zielkurs bzw. das Ende der doppelten Teilnahme an Kurssteigerungen an. Wenn der Kurs des Basiswertes zum Laufzeitende nachgegeben hat, entspricht der Wert des Zertifikates im schlechtesten Fall dem Kurs des Basiswertes. Im günstigsten Fall klettert der Kurs des Basiswertes auf oder leicht über den Cap. In dem Fall erhält der Anleger die Differenz über dem Strike bis zum Cap mit dem Faktor zwei (also verdoppelt) zurück. Steigt also bei einem Sprint Zertifikat (Strike=100 Euro, Cap=120 Euro) der Kurs des Basiswertes von 100 bei Auflage auf z.B. 121 bei Fälligkeit, erhält der Anleger 140 zurück (doppelte Teilnahme von 100 bis maximal 120). Bis zu einem Anstieg auf 140 würde der Anleger in diesem Beispielfall mit dem Sprint Zertifikat besser abschneiden als beim Direktinvestment in den Basiswert. Sprint Zertifikate gehören zur Gruppe der Outperformance Zertifikate. Es gibt Sonderformen von Sprint Zertifikaten wie z.B. Reverse Sprint Zertifikate oder Sprint Protect Zertifikate.

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