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18.01.2018 - 00:10

DGAP-Adhoc: Deutsche Börse AG: Bank Markazi reicht Klage gegen Deutsche Börse AG-Tochter Clearstream ein



DGAP-Ad-hoc: Deutsche Börse AG / Schlagwort(e): Rechtssache


Deutsche Börse AG: Bank Markazi reicht Klage gegen Deutsche Börse AG-Tochter Clearstream ein


18.01.2018 / 00:10 CET/CEST


Veröffentlichung einer Insiderinformation gemäß Artikel 17 MAR, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.


Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.




Deutsche Börse AG: Bank Markazi reicht Klage gegen Deutsche Börse AG-Tochter Clearstream ein


Im Zusammenhang mit den laufenden Rechtsstreitigkeiten betreffend Vermögensgegenstände der Iranischen Zentralbank ("Bank Markazi") ist heute Clearstream Banking S.A., Luxemburg ("Clearstream"), einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der Deutsche Börse AG, eine Klage der Bank Markazi zugestellt worden, in der UBAE S.P.A ("UBAE") und Clearstream als Beklagte benannt sind.

 

Die bei den Luxemburger Gerichten eingereichte Klage ist in erster Linie auf die Herausgabe von Vermögensgegenständen der Bank Markazi über rund USD 4,9 Mrd. zuzüglich Zinsen gerichtet, die gemäß Behauptung der Klage auf Konten von UBAE und Bank Markazi bei Clearstream gehalten werden. Alternativ verlangt Bank Markazi Schadensersatz in gleicher Höhe.

 

Die verlangten Vermögensgegenstände betreffen Vermögen über rund USD 1,9 Mrd., das gemäß einem bindenden und vollstreckbaren Urteil eines US-amerikanischen Gerichts aus dem Jahre 2013 im Rahmen eines Verfahrens, an dem Bank Markazi als Partei beteiligt war, an US Kläger herausgegeben wurde. Die Klage betrifft auch Kundenvermögen in Höhe von rund USD 2 Mrd., das bei Clearstream gehalten wird und das derzeit Gegenstand von durch US-Kläger erhobenen Klagen in den USA und Luxemburg ist, sowie Vermögen, das bereits in der Vergangenheit von Clearstream an UBAE übertragen wurde.

 

Clearstream hält die gegen sich gerichtete Klage für unbegründet. Clearstream wird alle notwendigen und geeigneten Maßnahmen ergreifen, um sich entschieden gegen die Ansprüche zu verteidigen.




Kontakt:

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Kai Fischer

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Deutsche Börse AG

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