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Bundesanleihen: Wirklich erste Wahl?

Zinsanlagen

18.04.2017

Bundesanleihen: Wirklich erste Wahl?

Deutsche Staatsanleihen sind weltweit gefragt. Der Preis dafür sind Renditen nahe oder unter dem Nullpunkt. Unternehmensanleihen sind eine Alternative.

Wenn es an den Börsen ungemütlich wird, suchen Anleger gerne Zuflucht bei deutschen Bundesanleihen – obwohl die ganz überwiegend keine oder sogar negative Renditen bringen. Der Grund für das auf den ersten Blick irrationale Verhalten der Anleger: möglichst wenig Risiken eingehen.

Die Logik hinter dieser Einschätzung ist leicht nachvollziehbar. Deutschland ist nicht nur eines der wirtschaftlich stärksten Länder der Welt, sondern zudem auch noch relativ gering verschuldet – mit abnehmender Tendenz. Wie bereits 2015 sanken auch 2016 die deutschen Staatsschulden, berichtete jetzt das Statistische Bundesamt.

Gut für Bundesanleihen: Deutschlands Schulden sinken

Nach Angaben der Statistiker standen Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung samt Extrahaushalten am Jahresende 2016 mit 2,006 Billionen Euro in der Kreide. Dies sei binnen Jahresfrist ein Rückgang um 16,1 Milliarden Euro oder 0,8 Prozent gewesen.

Prozentual mag dieser Rückgang nach wenig aussehen. Dennoch ist er ein Erfolg. Schließlich wuchs die Wirtschaftsleistung in Deutschland im selben Zeitraum spürbar. Im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt beträgt der Schuldenstand Deutschlands, die Schuldenquote, nun nur noch 68,3 Prozent. Zum Vergleich: Die Schuldenquote der Vereinigten Staaten liegt bei 107 Prozent.

Künftig könnte die Quote in Deutschland sogar noch weiter sinken. Für dieses Jahr peilt die Bundesregierung einen weiteren Rückgang auf 66 Prozent an.
 In Bezug auf die Bonität klingen solche Zahlen verlockend und so ist es kein Wunder, dass Bundesanleihen als probates Mittel in unsicheren Börsenzeiten gelten.

Bonität ist bei Anleihen nicht alles

Dennoch sollten Anleger die glänzende Bonität von Bundesanleihen nicht überbewerten. Schließlich bedeuten ihre meist negativen Renditen, dass langfristige Investments mit hoher Wahrscheinlichkeit unterm Strich zu Verlusten führen. Als Alternative bieten sich Anleihen von Unternehmen erstklassiger Bonität an, deren Renditen doch etwas höher ausfallen.

Zinsfans, die sich bei ihren Investments nicht nur auf Unternehmensanleihen aus Deutschland konzentrieren, sondern breit gestreut in europäische Unternehmensanleihen hoher Bonität investieren, dürften noch besser fahren. Aktuell bieten diese Anleihen im Schnitt 0,65 Prozent Rendite (Quelle: Bloomberg EUR Investment Grade European Corporate Bond Index, Stand: 18.4.2017).

Unternehmensanleihen: Deutlicher Renditevorteil

Damit liegt die Rendite der europäischen Unternehmensanleihen deutlich höher als die Rendite von Bundesanleihen mit zehnjähriger Restlaufzeit (0,18 Prozent) und Lichtjahre entfernt von den minus 0,52 Prozent mit der Bundesanleihen mit fünfjähriger Restlaufzeit rentieren (Quelle: Bloomberg, 18.4.2017).

Mit dem Fonds Deutsche Invest I Euro Corporate Bonds können Anleger breit in europäische Unternehmensanleihen hoher Qualität investieren. Das Fonds-Portfolio enthält mehr als 200 Unternehmensanleihen von Emittenten, deren Bonität die Ratingagenturen ganz überwiegend als gut bis sehr gut einschätzen.

Fazit für Anleger:

  • Die deutschen Staatsschulden sinken. Das spricht für die Bonität von Bundesanleihen
  • Unternehmensanleihen guter Bonität haben höhere Renditen als Bundesanleihen
  • Mit dem Fonds Deutsche Invest I Euro Corporate Bonds investieren Anleger breit diversifiziert in mehr als 200 bonitätsstarke Unternehmensanleihen

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