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Nachrichten - Deutsche Asset Management Investment GmbH

USA: Bewegung an der Zinsfront

Zinsanlagen

07.03.2017

USA: Bewegung an der Zinsfront

In den USA scheinen steigende Leitzinsen eine ausgemachte Sache zu sein, in der Eurozone bleibt es bei den Niedrigstzinsen. Konsequenzen für Anleger.

Janet Yellen, Chefin der US-Notenbank, hat die Finanzmärkte mit deutlichen Worten auf bald steigende Leitzinsen in den Vereinigten Staaten eingestimmt. Ein solcher Schritt nach oben sei unter gewissen Bedingungen auf einer der nächsten Sitzungen „wahrscheinlich angebracht“, sagte Yellen kürzlich vor dem Bankenausschuss des US-Senats.

Anleger hören solche Botschaften mit gemischten Gefühlen: Bei neu ausgegebenen Anleihen profitieren sie von höheren Zinsen. Wer bereits in Anleihen investiert ist, muss mit Kursverlusten rechnen. In den aktuellen Anleihekursen könnten steigende US-Leitzinsen allerdings schon zu einem großen Teil eingepreist sein. Das zumindest legt die sehr verhaltene Reaktion der Marktteilnehmer auf die Aussagen Yellens nahe.

Unmittelbar nach ihrer Rede vor dem Senatsausschuss gaben beispielsweise die Kurse langlaufender US-Staatsanleihen etwas nach. Doch seitdem tendieren die Kurse wieder aufwärts. In der zweiten Jahreshälfte des vergangenen Jahres hatten die Kurse der T-Bonds mit deutlichen Kursrückgängen das Zinserhöhungs-Szenario bereits vorweggenommen.

Vorsichtige Zentralbank

Zudem ist noch nicht raus, ob die US-Zinsen wirklich so stark steigen werden, wie Pessimisten erwarten. Auch in den vergangenen Jahren hat sich die US-Notenbank stets zurückhaltender gezeigt als von den Marktteilnehmern befürchtet. Auch jetzt verdeutlichte Yellen, dass sie die Zinsen nur anheben will, wenn US- und Weltwirtschaft auf Erholungskurs bleiben und die Inflation noch stärker anzieht.

In dieser Gemengelage spricht viel dafür, Anleihen regional breit zu streuen. So finden sich neben den USA auch in Europa interessante Anlagemöglichkeiten im Zinsbereich, beispielsweise bei Unternehmensanleihen. Die nach wie vor sehr lockere Politik der europäischen Zentralbank dürfte europäische Zinspapiere weiterhin stützen.

Eurozone: Kein Ende der Nullzinsen in Sicht

Mario Draghi, Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), hat in letzter Zeit immer wieder darauf hingewiesen, dass die EZB auch künftig die Zinsen am Boden halten will. Dazu hat die Notenbank ihr Anleihenkaufprogramm bis Dezember 2017 verlängert – „oder erforderlichenfalls darüber hinaus“. Zugleich hat sich die Zentralbank mehr Spielraum verschafft: Sie kann jetzt auch sehr kurz laufende Anleihen sowie Papiere mit deutlich negativer Rendite erwerben.

Renditevorsprung ausnutzen

Mit einem Fonds wie dem Deutsche Invest I Euro Corporate Bonds bleiben Anleger deshalb weiter gut aufgestellt. Das Portfolio dieses ausgezeichneten Rentenfonds enthält mehr als 200 Unternehmensanleihen (Corporate Bonds) von Emittenten, deren Bonität die Ratingagenturen ganz überwiegend als gut bis sehr gut einschätzen. Anleger profitieren zudem von einem Renditevorsprung gegenüber deutschen Staatsanleihen.

Fazit für Anleger:

  • Die US-Zentralbank dürfte die Leitzinsen demnächst erhöhen, in den aktuellen Kursen könnte dies aber schon weitgehend eingepreist sein
  • Unternehmensanleihen bleiben für Zinsanleger interessant, die sich mit den Niedrigstzinsen von Staatsanleihen nicht zufrieden geben wollen
  •  Der Fonds Deutsche Invest I Euro Corporate Bonds investiert breit gestreut in Unternehmensanleihen, hauptsächlich mit guter bis sehr guter Bonität

Siehe auch:

Was ist drin mit Unternehmensanleihen?

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