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Europäische Unternehmen: Stark wie lange nicht

Dividende

06.03.2017

Europäische Unternehmen: Stark wie lange nicht

Die Geschäfte der Unternehmen im Euro-Raum laufen besser als erwartet. Eine besonders positive Überraschung: Gute Zahlen aus Frankreich.

Der wirtschaftliche Aufschwung in Deutschland und Frankreich schiebt die Konjunktur in der Eurozone an. Der Markit-Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft im Euro-Währungsgebiet ‒ Industrie und Dienstleister zusammen ‒ stieg im Februar überraschend kräftig um 1,6 auf den hohen Wert von 56,0 Punkten.

Überraschend starkes Wachstum

Das sei der beste Wert seit April 2011, berichtete jetzt das Institut IHS Markit. Der Index beruht auf einer Umfrage unter 5.000 Unternehmen der Eurozone. Ökonomen hatten einen leichten Rückgang erwartet. Von Wachstum sprechen die Wirtschaftsforscher, wenn der Index oberhalb von 50 Zählern notiert.

Besonders positiv: Neben Deutschland, dessen Wirtschaft so stark wie seit drei Jahren nicht mehr zulegte, sei vor allem Frankreich ein wesentlicher Antreiber der anhaltenden Erholung. „Frankreichs Aufschwung ist der heißersehnte Wachstumsimpuls für die gesamte Eurozone, womit jetzt vieles dafür spricht, dass es mit der Währungsunion nachhaltig aufwärts gehen dürfte“, kommentierte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson die Umfrageergebnisse.

Gutes Zeichen für Draghi

Die Entwicklung dürfte auch die Europäische Zentralbank (EZB) bestätigen, die mit niedrigen Zinsen und ihrem Anleihenkaufprogramm Inflation und Konjunktur ankurbeln will. Halte das Tempo im März an, könne das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal sogar schneller wachsen als Ende 2016, prognostizierte Markit-Ökonom Williamson.

„Da auch der Auftragseingang boomt und die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist immer optimistischer werden, könnte die Wachstumsdynamik in den kommenden Monaten sogar weiter steigen“, verspricht sich Williamson auch für die Zukunft einen Aufschwung der Wirtschaft.

Die europäische Industrie profitiert derzeit von einer anziehenden Nachfrage und dem schwachen Euro – die Exportaufträge erreichten jetzt ein Sechs-Jahres-Hoch. Sowohl in der Industrie als auch im Dienstleistungsbereich stocken die Unternehmen deshalb ihre Belegschaften so kräftig auf wie seit zehn Jahren nicht mehr.

Attraktives Umfeld für Dividendenwerte

Aktienanalysten sind sich vor diesem Hintergrund weitgehend einig und rechnen mit steigenden Unternehmensgewinnen und höheren Dividendenausschüttungen in der Eurozone.

Ein Fonds, der auf  dividendenstarke aussichtsreiche europäische Unternehmen setzt, ist der Deutsche Invest II European Top Dividend. Das Fonds-Management investiert vorrangig in Aktien hochkapitalisierter europäische Unternehmen, die neben einer überdurchschnittlichen Dividendenrendite auch ein hohes Dividendenwachstum aufweisen. Zudem müssen Fundamentaldaten wie Bilanzqualität und Geschäftsmodell überzeugen. Der Erfolg dieser Strategie spiegelt sich in der ausgezeichneten Wertentwicklung des Fonds wider.

Fazit für Anleger:

  • Nicht nur Deutschlands Wirtschaft brummt, jetzt setzt auch in Frankreich ein Aufschwung ein
  • Für das Jahr 2017 erwarten viele Aktienanalysten höhere Unternehmensgewinne und Dividendenausschüttungen
  • Der Fonds Deutsche Invest II European Top Dividend bietet Anlegern einen breit gestreuten Zugang zu aussichtsreichen europäischen Dividendenaktien

 

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