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15.01.2018 - 10:31

Europas Börsen im Bann der Geldpolitik



Während US-Aktien neue Höchststände verzeichneten, gerieten europäische Aktien aufgrund von Kommentaren aus der Europäischen Zentralbank, die auf erste Diskussionen über eine Straffung der Geldpolitik hindeuten, unter Druck. Das beflügelte auch den Euro gegenüber dem US-Dollar. Weltweit konnten vor allem Bankaktien zulegen, weil die Renditekurven steiler verlaufen und somit höhere Erträge für die krisengebeutelte Branche möglich sind. An den Kapitalmärkten wird nun die Entwicklung der Inflation in den USA genau beobachtet: Sollten die beschlossenen Steuersenkungen zu einer Überhitzung der Wirtschaft führen, wird die Notwendigkeit von Zinserhöhungen zunehmen.



Mit den in den vergangenen Tagen vorgelegten Zahlen zum deutschen Bruttoinlandsprodukt für das Gesamtjahr 2017 machen die Konjunkturdaten erst einmal eine Pause. In der kommenden Woche blicken die Märkte zum einen nach China: Obwohl die chinesische Führung mit der Eindämmung des Schattenbankenmarktes und dem Abbau von Überkapazitäten in der Industrie eher restriktiv agiert, blieb die konjunkturelle Dynamik im vierten Quartal robust. Nach inoffiziellen Informationen soll das Wachstumsziel für 2018 erneut bei 6,5 Prozent liegen. Zum anderen werden die Marktteilnehmer aufmerksam die neuesten Quartalsergebnisse der Aktiengesellschaften registrieren, deren aktuelle Berichtsperiode jetzt beginnt.



 





Mitteilung übermittelt von Deka Bank, für deren Inhalt Deka Bank allein verantwortlich ist

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