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16.09.2020 - 10:34

BVIFONDS: Mit Aktienanlagen den Strafzinsen auf dem Konto entkommen

Die Zahl der Banken und Sparkassen, die Kunden Strafzinsen für ihre
Einlagen
aufbürden, ist in den vergangenen Monaten gewachsen. Auch Privatkunden,
die weniger als 100.000 Euro auf dem Tagesgeldkonto haben, müssen mitunter mit Verwahrentgelten oder Negativzinsen bei Girokonten rechnen. Ein
Proteststurm der Sparer blieb bisher aus. Trotz der Strafzinsen parkt die
Mehrheit der Deutschen laut Bundesbank aktuell 2,5 Billionen Euro bei
Banken
auf Tages- und Festgeldkonten sowie auf Sparbüchern. Für ihre Ersparnisse
können sie dort allenfalls Minizinsen erwarten. Das ist für Sparer bitter.
Es
macht also Sinn, über Alternativen zum Sparen auf einem zinslosen Konto
nachzudenken, so die Aktion "Finanzwissen für alle" der im BVI
organisierten
Fondsgesellschaften. Bankeinlagen sind sicherlich wichtig. Dennoch sollten Sparer für einen
Teil der
Ersparnisse über Alternativen wie Aktien oder Aktienfonds nachdenken. Im
Unterschied zu niedrig verzinsten Anlageformen bieten Aktien die
Möglichkeit
des Vermögenserhalts. Aktionäre und auch Anleger in Aktienfonds können vom Wachstum der Unternehmen profitieren. Durch die Dividendenzahlungen lassen Unternehmen die Anleger teilhaben. Statt auf einzelne Aktien zu setzen,
bieten
aktiv gemanagte Fonds oder auch ETFs die Möglichkeit, dass Anleger auf die Entwicklung eines ganzen Korbs von Aktien setzen können, was die Risiken
streut. Eine Stärke von Fondsmanagern ist, die geeigneten Aktien nach
Kriterien wie Bilanzkennzahlen und der Bewertung des Geschäftsmodells für
das Portfolio auszusuchen. Häufig werden Aktieninvestments von Sparern mit dem Hinweis vor möglichen
Kursschwankungen gemieden. Gerade in der Altersvorsorge ist aber die Angst vor hohen Verlusten unberechtigt. Denn das Verlustrisiko bei Aktien
tendiert
über lange Zeiträume historisch gegen Null. Ein Anlageberater kann dem Sparer dabei helfen, eine für ihn geeignete
Quote
von Aktien und Aktienfonds auf Basis seiner Risikobereitschaft
festzulegen.
Wichtig ist, dass der Sparer das am Aktienmarkt investierte Geld länger
entbehren kann, um Kursschwankungen im Depot problemlos aussitzen zu
können. Wissenswertes rund ums Geldanlegen bietet der BVI hier. Diese Meldung ist Teil der Serie "Finanzwissen für alle". --------------------------------------------------------------------------------------------- Folgen Sie uns auf LinkedIn:
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