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Laut neuen Forschungsergebnissen verfolgen 86 % der Einzelhändler ein etabliertes Kreislaufprinzip, doch nur 9 % verkaufen mehr als die Hälfte der retournierten Produkte zum vollen Preis

UTRECHT, Niederlande --(BUSINESS WIRE)-- 10.09.2026 --

Neue Untersuchungen von ReBound Returns und Advanced Supply Chain (ASC) haben eine Kluft zwischen dem angestrebten Kreislaufprinzip der Einzelhändler und dem Wert festgestellt, den sie aus retournierten Produkten zurückgewinnen.

Der Kreislaufwirtschaftsindex, der auf Forschungen unter Einbeziehung von 150 leitenden Angestellten bei mittelgroßen und großen Einzelhändlern im Vereinigten Königreich und in Europa basiert, hat ergeben, dass 86 % einen etablierten Kreislaufansatz für Retouren verfolgen, wobei Praktiken wie Weiterverkauf, Überholung, Reparatur und Recycling regelmäßig im ganzen Unternehmen angewendet werden. Für 27 % ist das Kreislaufprinzip ein wesentlicher Bestandsteil des Retourenmanagements.

Die Umsetzung dieser Strategien in kommerziellen Wert bleibt jedoch schwierig. Durchschnittlich generieren 12 % der retournierten Artikel keinen Wert, und nur 9 % der Einzelhändler verkaufen mehr als die Hälfte der retournierten Produkte zum vollen Preis weiter.

Es gibt auch viele Gelegenheiten, die bisher nicht genutzt werden. 82 % der Einzelhändler glauben, dass bis zu die Hälfte der retournierten Waren durch optimierte Re-commerce-Strategien zusätzlichen Wert generieren könnten, während 62 % bereits regelmäßig versuchen, Wert mit Produkten zu generieren, die nicht wiederverkauft werden können.

Die Ergebnisse legen nahe, dass das Kreislaufprinzip zwar bei vielen Einzelhändlern über isolierte Initiativen hinaus geht, eine konsistente Wertaufholung aus retournierten Artikeln jedoch weniger ausgeprägt ist.

Stuart Greenfield, Verkaufsleiter GB und Europa bei Advanced Supply Chain, sagte: "Einzelhändler haben klare Fortschritte bei der Integration des Kreislaufprinzips in ihre Retourenstrategien gemacht. Die Daten zeigen jedoch, dass die bloße Existenz eines Kreislaufprozesses nicht unbedingt bedeutet, dass Einzelhändler den Wert jedes retournierten Produkts maximieren."

"Retouren werden traditionell in erster Linie als Kosten behandelt, die anhand von Transport, Verarbeitung und Lagerausgaben gemessen werden. Die Chance besteht jetzt darin, zu schauen, was als Inventar mit potenziellem Wert zurückkommt, und die beste Route für jeden Artikel zu bestimmen, sei es Wiederverkauf, Überholung, Reparatur, Spende oder Recycling."

"Dies erfordert mehr Transparenz und eine bessere Entscheidungsfindung über den gesamten Retourenprozess hinweg. Was geschieht, nachdem ein Produkt zurückgekommen ist, kann direkten Einfluss auf Marge, Abfall und allgemeine Leistung der Kreislaufstrategie eines Einzelhändlers haben."

Diese Erkenntnisse wurden zu einem Zeitpunkt gewonnen, zu dem sich die Behörden stärker darauf konzentrieren, was mit Produkten und Inventar am Ende des ersten Verkaufsprozesses geschieht, unter anderem im Rahmen der Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte der EU.

Inge Bujakiewicz-Baars, Leiterin für Nachhaltigkeit bei ReBound Returns, sagte: "Die Behörden rücken die Kreislaufwirtschaft weiter in das tägliche Einzelhandelsgeschäft. Der Fokus verschiebt sich von Zusagen und Zielen zu der praktischen Frage, was mit Produkten geschieht, wenn sie nicht mehr in ihrer ursprünglichen Form verkauft werden können."

"Einzelhändler, die klare Prozesse für die Bewertung, Weiterleitung und Wiederherstellung von zurückgegebenen Produkten haben, werden besser aufgestellt sein, um diese Anforderungen zu erfüllen. Das Kreislaufprinzip muss in die operative Entscheidungsfindung integriert sein, vom Inventar- und Retourenmanagement bis hin zu Weiterverkauf, Überholung und Recycling."

"Der Kreislaufwirtschaftsindex zeigt, dass Einzelhändler die Chance erkennen. Der nächste Schritt besteht darin, dieses Bewusstsein in konsistente Aktion umzuwandeln."

Hier finden Sie den vollständigen Kreislaufwirtschaftsindex: https://advancedsupplychain.com/environmental-sustainability/the-circularity-index/

Hinweise für die Redaktion

Über ReBound Returns und Advanced Supply Chain (ASC)

ReBound und Advanced Supply Chain, Teil von Reconomy, helfen Einzelhändlern dabei, jeden Tag die Kluft zwischen Absicht und Leistung zu schließen, indem Technologie für Retourenmanagement, Rücknahmelogistik und Lieferkettenkompetenz mit Kreislaufservices wie Wiederverkauf, Überholung, Spenden und verantwortungsvollem Recycling kombiniert werden.

Über die Untersuchung

Der Kreislaufwirtschaftsindex basiert auf Untersuchungen, die von Opinium im Auftrag von ReBound Returns und Advanced Supply Chain durchgeführt wurden.

Opinium befragte 150 leitende Angestellte bei mittelgroßen und großen Einzelhändlern mit einem Jahresumsatz von mehr als 100 Millionen GBP/EUR, die für einen oder mehrere der folgenden Bereiche verantwortlich waren: Retourenmanagement, Rücknahmelogistik, Nachhaltigkeit oder Lieferkettenmanagement. Die Feldforschung erfolgte online zwischen dem 13. und dem 29. Juli 2026.

Die Befragung fand gleichmäßig im Vereinigten Königreich (75 Teilnehmende) und in der Europäischen Union (75 Teilnehmende in Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und den Niederlanden) statt.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

lorna@petal.co
07943103633

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