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08.01.2020 - 09:27

BVIFONDS: Mit Aktienfonds gegen den „Geldanlagestau“

Einen Wertverlust von insgesamt 27 Milliarden Euro haben deutsche Sparer
2019 hinnehmen müssen. Das hat die DZ Bank jüngst errechnet. Grund dafür
ist der Realzins von im Schnitt minus 0,6 Prozent im letzten Jahr. Die
niedrigen
Zinsen können die Inflation also nicht mehr ausgleichen. Da viele Anleger
nicht
wissen, wo sie das Geld rentabler und risikoarm anlegen sollen, hat sich
nach
Ansicht der DZ Bank ein "Geldanlagestau" gebildet. Den Angaben zufolge
parken die Deutschen inzwischen rund 1,8 Billionen Euro auf dem Giro- und
Tagesgeldkonten oder auf dem Sparbuch. Um die Ersparnisse allerdings vor
einem Geldwertverlust zu schützen, sind Anlagen in höherrentierlichen
Wertpapieren wie beispielsweise Aktien notwendig, so die Aktion
"Finanzwissen
für alle" der im BVI organisierten Fondsgesellschaften. Ein Vermögenserhalt lässt sich nur durch eine Verteilung des Geldvermögens auf unterschiedliche Anlagemöglichkeiten erreichen. Im Gegensatz zu
niedrig
verzinsten Anlagen wie Tagesgeldkonten, Sparbüchern oder Rentenpapieren
können beispielsweise Qualitätsaktien von Unternehmen mit lukrativen und
stabilen Geschäftsmodellen sowie attraktiven Dividenden in Zeiten von
Niedrigzinsen vor einem Geldwertverlust schützen. Aktionäre und auch
Anleger
in Aktienfonds profitieren vom Wachstum der Unternehmen. Die
Dividendenzahlungen beteiligen Anleger zusätzlich am Unternehmenserfolg. Der Sparer ist gut beraten, sein Geld möglichst lange für sich arbeiten zu lassen. Für einen langfristigen Vermögensaufbau mit Aktien ist der
richtige
Einstiegszeitpunkt daher nicht entscheidend: Es ist für Sparer sinnvoller,
über
alle Marktzyklen hinweg investiert zu sein. Beim Vermögensaufbau ist
Ausdauer also wichtiger als der Zeitpunkt. Wer das Risiko einer Direktanlage in Aktien scheut, kann über einen
Sparplan
in aktiv verwaltete Aktienfonds oder Aktien-ETFs investieren. Fonds eignen
sich
grundsätzlich für jedes Budget. Bereits ab 25 Euro monatlich lässt sich
ein
Fondssparplan abschließen. Fondssparpläne sind zudem flexibel. Die Raten
lassen sich beliebig und kostenlos erhöhen, reduzieren oder wenn nötig,
für
einen bestimmten Zeitraum aussetzen. Bei der Wahl, ob der Sparer lieber
offensiver oder sicherheitsorientierter anlegen möchte, kann ihm ein
Anlageberater helfen. Er kann entsprechend seiner Risikobereitschaft und
seinem Budget einen für ihn geeigneten Anteil von Aktien und Aktienfonds
am
Portfolio festlegen.
Wissenswertes rund ums Geldanlegen bietet der BVI hier.
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