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11.09.2019 - 09:37

BVIFONDS: Sparpläne: Warum ein langfristiger Vermögensaufbau besser ist als der Versuch, den Markt zu schlagen

Viele Anleger, die an der Börse investieren, würden ihr Geld am liebsten
immer
auf die größten Kursgewinner setzen. Häufige Umschichtungen sind die
Folge.
Doch "Hin und her macht Taschen leer", lautet eine alte Börsenweisheit.
Wer
sein Depot durch Verkäufe und Neuanlagen umschichtet, muss für die
Transaktionen einerseits Gebühren zahlen. Je höher die Zahl der
Transaktionen, umso höher die Kosten. Zum anderen gibt es keine
Gewissheit,
dass die neuen Papiere mehr Gewinn bringen als die alten. Tatsächlich
weist
eine amerikanische Untersuchung darauf hin, dass bei mehrjähriger
Anlagedauer die durchschnittliche Rendite der Anleger höher ist, als wenn
sie
ihre Papiere häufig kaufen und verkaufen. Je länger die Haltedauer, umso
besser. Darauf weist die Aktion "Finanzwissen für alle" der im BVI
organisierten
Fondsgesellschaften hin. Die US-Untersuchung zeigt, dass das richtige Markt-Timing an den
Kapitalmärkten schwierig ist. Für einen langfristigen Vermögensaufbau mit
Aktien ist der richtige Einstiegszeitpunkt auch gar nicht entscheidend:
Untersuchungen zeigen, dass Anleger selbst größere Kursverluste - etwa
nach
Börsen-Crashs oder Finanzkrisen - mit der Zeit wieder mehr als wettmachen
konnten. So lässt sich etwa an Bundesbank-Daten nachvollziehen, wie sich
eine Anlage von 10.000 Euro in den deutschen Leitindex DAX entwickelt hat, wenn der Sparer kurz vor den größten Aktiencrashs der jüngeren
Vergangenheit investierte - also jeweils zu einem denkbar schlechten
Zeitpunkt. Das Ergebnis: Wer das Geld kurz vor der sogenannten "Dotcom-
Blase" im Jahr 2000 angelegt hatte, konnte rund 18 Jahre später dennoch
ein
Plus von immerhin 2,8 Prozent pro Jahr verbuchen. Wer 2007 kurz vor der
Finanzkrise investiert hatte, erzielte bis 2018 eine Rendite von 4,4
Prozent
jährlich. Warum steigen die Aktienmärkte langfristig an? Die Wirtschaft wächst
stetig
und damit nehmen auch die Unternehmenswerte zu. Das spiegelt die Börse
wider. Ein Blick zurück zeigt, dass Aktien trotz zwischenzeitlicher
Rücksetzer
über lange Zeiträume den größten Gewinn erwirtschaften. Beim
Vermögensaufbau ist daher Durchhaltevermögen wichtiger als der Zeitpunkt. Der Sparer ist also gut beraten, sein Geld möglichst lange für sich
arbeiten zu
lassen. Wer das Risiko einer Direktanlage in Aktien scheut und den
optimalen
Ein- und Ausstiegszeitpunkt umgehen will, kann über einen Sparplan in
Aktienfonds investieren. Neben dem sogenannten Zinseszinseffekt profitiert
der
Anleger bei Sparplänen auch von der Disziplin. Er kauft regelmäßig - egal,
ob
an den Finanzmärkten die Kurse steigen oder fallen. Investmentfonds eignen sich grundsätzlich für jedes Budget. Bereits ab 25 Euro monatlich lässt
sich ein
Fondssparplan abschließen. Wissenswertes rund ums Geldanlegen bietet der BVI unter
www.bvi.de/finanzwissen. Diese Meldung ist Teil der Serie "Finanzwissen für alle". --------------------------------------------------------------------------------------------- Folgen Sie uns auf LinkedIn:
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