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14.03.2018 - 09:30

Digitale Vermögensverwalter ersetzen nicht den Berater

Digitale Vermögensverwalter sind auf dem Vormarsch. Sie legen das Geld der
Anleger automatisiert an. Sie wollen klüger und preiswerter sein als
Bankberater. Deutsche haben bereits mehr als eine Milliarde Euro in
sogenannte Robo-Berater investiert. Hierzulande ist die digitale Finanzberatung
recht neu. Sie hat daher noch nicht alle Marktphasen durchlaufen. Sparer
sollten daher nicht alles auf eine Karte setzen, also nicht ihre gesamten
Ersparnisse Robo-Beratern anvertrauen. Darauf weist die Aktion "Finanzwissen
für alle" der Fondsgesellschaften hin. Die Anbieter der internetbasierten Vermögensverwaltung verstehen sich in der
Regel als Vermittler zwischen Sparer und Depot. Sie bieten zumeist keine
Beratungsprozesse an, wie man es von einem Bankberater gewohnt ist. Der
Sparer kommuniziert in der Regel ausschließlich mit einem Computer. Auf
Basis von Fragen zu seiner Person wie Alter, Renditeziel und verfügbares
Einkommen bekommt er entsprechend seines Risikoappetits ein
Standardportfolio vorgeschlagen, häufig mit passiv gemanagten
börsengehandelten Indexfonds (ETFs). In den meisten Fällen entscheidet kein
Mensch, sondern ein Softwareprogramm über die Zusammensetzung des
Depots. Der Sparer muss entscheiden, ob ihm ein digitaler Vermögensverwalter bei
seinem Ziel, langfristig ein Vermögen aufzubauen, weiterhelfen kann. Gerade
bei fallenden Aktienmärkten oder bei einer Veränderung der eigenen
Vermögenssituation können Anleger verunsichert sein und haben Fragen. Hier
haben Mischmodelle mit einer persönlichen Beratung mit Experten oder der
klassische Bankberater Vorteile. Wissenswertes rund ums Geldanlegen bietet der BVI hier. Diese Meldung ist Teil der Serie "Finanzwissen für alle".
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