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24.07.2017 - 09:35

Kein Öl ins Feuer gießen



Die Top-Themen der zurückliegenden Börsenwoche fanden sich auf der Währungs- und Zinsseite. Der Euro wertete gegenüber dem US-Dollar weiter auf, worauf die hiesigen Aktien verschnupft reagierten. Der Dax verließ den Handel gegenüber dem Wochenstart mit einem leichten Minus. Wenn allein die unterschiedlichen Zinsniveaus in den USA und in Euroland den Ausschlag gäben, dann kann es nicht weit her sein mit der Aufwertung des Euro. Denn die Europäische Zentralbank gab sich in dieser Woche alle Mühe, Zinserhöhungsphantasien zu zerstreuen. EZB-Präsident Mario Draghi wollte kein Öl ins Aufwertungsfeuer seiner Währung gießen. Trotzdem kümmerte sich der Wechselkurs anscheinend nicht um die Äußerungen der EZB-Spitze. In der Tat spricht auch die konjunkturelle und politische Stabilisierung im Euroraum für die europäische Gemeinschaftswährung.



Allzu weit sollte jedoch die Euro-Stärke nicht mehr tragen, wenn in der kommenden Woche die US-Notenbank (Fed) die weitere Straffung ihrer Geldpolitik erläutern wird. Dazu stehen in der bevorstehenden Woche jede Menge Wirtschaftsdaten an: sowohl in den USA als auch in Euroland werden die neuen Wachstumszahlen zum 2. Quartal bekannt gegeben. Zudem werden die aktuellen Stimmungswerte aus den europäischen Unternehmen veröffentlicht. Alles in allem eine brisante Mischung, die die Finanzmärkte durchrütteln kann.





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