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Geldmarktfonds

Was sind Geldmarktfonds?

Geldmarktfonds enthalten vorwiegend Bankguthaben und Geldmarktinstrumente, also kurzfristige verzinsliche Wertpapiere und Schuldscheindarlehen. Diese Anlagen dürfen eine (Rest-)Laufzeit von höchstens zwölf Monaten haben bzw. müssen ihre Verzinsung während der gesamten Laufzeit regelmäßig, mindestens aber einmal in zwölf Monaten, marktgerecht anpassen. Geldmarktfonds bieten eine Rendite in Höhe der Geldmarktsätze zu Großanleger-Konditionen mit hoher Kursstabilität bei täglicher Verfügbarkeit.

Geldmarktfonds eignen sich für die Anlage von kurzfristiger Liquidität.

Die Auflegung von Geldmarktfonds ist in Deutschland seit Ende August 1994 zulässig.

über den Erwerb von Anteilen an Geldmarktfonds erhält der Anleger die Möglichkeit, an den meist höheren Renditen zu partizipieren, die bei großen Anlagevolumina erzielt werden können. Gleichzeitig kann der Anleger jedoch über seine Geldmarktfonds-Anlage ähnlich kurzfristig disponieren wie bei einem Girokonto. Während Anleger bei Festgeld eine bestimmte Laufzeit vereinbaren oder beim Sparbuch eine bestimmte Kündigungsfrist zu beachten haben, können Anteile an einem Geldmarktfonds börsentäglich zurückgegeben werden.

Ein Geldmarktfonds erzielt eine ständige Verzinsung, die eine stetige Wertentwicklung des Fonds zur Folge hat. Durch die sofortige Wiederanlage vereinnahmter Zinsen ohne zeitliche Verzögerung wird der Zinseszinseffekt optimal und ohne Aufwand für den Anleger genutzt.

Der Geldmarktfonds ergänzt somit die Fondspalette in idealer Weise. Er erfüllt die Ansprüche der Anleger im Hinblick auf eine liquide und gleichzeitig renditeträchtige und weitgehend kursstabile Anlage

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